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Autorenrichtlinien

Das «Schweizerische Medizin-Forum» (SMF) veröffentlicht fortbildungsorientierte Beiträge aus dem gesamten Spektrum der Medizin.

Die Autorenrichtlinien stützen sich auf die Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors («Uniform Requirements for Manuscripts Submitted to Biomedical Journals»).

Alle Beiträge werden durch die Redaktion beurteilt. Die Manuskripte der Rubriken Curriculum, Praxis und Der besondere Fall werden zudem einem Peer-reviewing-Prozess durch externe Fachexperten unterzogen.

Einreichung der Manuskripte

Die Arbeiten können in deutscher oder französischer Sprache abgefasst sein.
Das vollständige Manuskript ist online einzureichen.
Bitte dazu hier klicken: Submission website

Interessenkonflikte:
Auf allfällige finanzielle oder persönliche Verbindungen, die im Zusammenhang mit der eingereichten Arbeit bestehen, ist hinzuweisen. Das Autorenformular ist von allen Autoren zu unterzeichnen. Institutsfremde finanzielle Beiträge oder andere finanzielle oder persönliche Verbindungen im Zusammenhang mit der eingereichten Arbeit werden in einer Fussnote auf der ersten Seite des Artikels erwähnt.

Beiträge (Bildmaterial Fallbeurteilungen) von Radiologen und/oder Pathologen sind zu verdanken, falls diese Kollegen nicht als Mitautoren auftreten.

Verwandte Publikationen mit inhaltlichen Überschneidungen
sind der eingereichten Arbeit beizulegen.

Für die Wiedergabe urheberrechtlich geschützten Materials ist eine Abdruckgenehmigung des betreffenden Rechtsinhabers (Verlag, Autor) einzuholen und dem Manuskript bei der Einreichung beizulegen. Patienten haben ein Recht auf den Schutz ihrer Privatsphäre. Angaben, die Rückschlüsse auf die Identität erlauben, werden nur publiziert, wenn sie für den wissenschaftlichen Inhalt der Mitteilung unerlässlich sind und eine schriftliche Einwilligung des Patienten vorliegt («informed consent»; auch bei Abbildungen). Die Patienten müssen darauf hingewiesen werden, dass der Artikel auch im Internet zugänglich sein wird. Verfälschende Angaben zur Wahrung der Anonymität sind nicht zulässig.

Schreibweisen und Manuskriptgestaltung
Allgemein geläufige Abkürzungen (z.B. ACTH, EKG) sind zugelassen, alle anderen sollen sparsam verwendet, in einer alphabetischen Liste zusammengestellt und erläutert werden. Nur einmal verwendete Abkürzungen sind zu vermeiden. Grundsätzlich sind SI-Einheiten zu verwenden. Resultate in anderen Masseinheiten können allenfalls in Klammern erwähnt werden.

Tabellen und Abbildungen
sind im Text zu kommentieren und mit einem Hinweis an der betreffenden Textstelle zu kennzeichnen. Umfangreiche Tabellen sind zu vermeiden.

Tabellen und Abbildungen sind mit Legenden zu versehen und fortlaufend zu numerieren. In der Legende sind alle verwendeten Abkürzungen zu erläutern, soweit sie nicht schon in der Liste der Abkürzungen berücksichtigt sind. Tabellen bitte am Ende des Manuskripts im Word-Format einfügen. Die Abbildungslegenden sind so abzufassen, dass sie das Verständnis der Darstellung ohne Zuhilfenahme des Textes ermöglichen. Auf wichtige Befunde ist durch Pfeile o.ä. hinzuweisen.

Farbige Abbildungen sind willkommen. Folgende Graphikformate sind möglich: tif, Auflösung 300 lpi; eps; jpeg. Falls diese Bedingungen technisch nicht erfüllt werden können, sollten Farbbilder in Form von Hochglanzkopien oder Dias an den Verlag gesandt werden.

Das Literaturverzeichnis ist in der Reihenfolge der Zitierung im Text – und nicht alphabetisch – zu ordnen und zu numerieren. Die entsprechende Nummer wird im Text in eckigen Klammern angeführt. Die ersten sechs Autorennamen und die vollständigen Titel der zitierten Arbeiten sind zu nennen. Bei mehr als sechs Autoren wird «et al.» hinzugefügt.

Beispiele:

1. Halpern SD, Ubel PA, Caplan AL. Solid-organ transplantation in HIV-infected patients. N Engl J Med. 2002;347(4):284–7.
 
2. Gilstrap LC 3rd, Cunningham FG, VanDorsten JP, editors. Operative obstetrics. 2nd ed. New York: McGraw-Hill; 2002.

 
3. Cancer-Pain.org [homepage on the Internet]. New York: Association of Cancer Online Resources, Inc.; c2000-01 [updated 2002 May 16; cited 2002 Jul 9]. Available from: www.cancer-pain.org.

Eine ausführliche Liste von Beispielen ist auf der Website der National Library of Medicine zu finden: www.nlm.nih.gov/bsd/uniform_requirements.html.

Copyright
Das Copyright des angenommenen Beitrages geht für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts auf den Verlag EMH Schweizerischer Ärzteverlag AG, Basel, über. Der Verlag erhält damit das Recht, den Beitrag im In- und Ausland sowie zeitlich unbeschränkt zu verwenden, zu bearbeiten (z.B. zu Abstracts), zu übersetzen, zu vervielfältigen, zu übermitteln, weiterzuverwerten, zu veröffentlichen und zu vertreiben, in jeder Form und in jedem Medium (auch im Internet), sowie dem Autor selbst, Dritten als auch der Allgemeinheit die entsprechenden Nutzungsrechte auf Verwendung, Bearbeitung usw. einzuräumen. Die Autoren stimmen der Übertragung des Copyrights zu.

Adresse des Verlags

EMH Schweizerischer Ärzteverlag AG
Redaktion Schweizerisches Medizin-Forum
Farnsburgerstrasse 8
CH-4132 Muttenz
E-Mail SMF
Internet: www.medicalforum.ch

Spezielle Hinweise zu einzelnen Rubriken

Rubriken Curriculum und Praxis
Die Artikel sollen unter dem Gesichtspunkt der Praxis- und Anwendungsrelevanz des Themas geschrieben werden und nur die wichtigen Endpunkte berücksichtigen. Sie sollen gegebenenfalls auch einen Bezug zu bestehenden Guidelines herstellen, ohne diese unbedingt zu übernehmen. Die Beiträge können in deutscher und/oder französischer Sprache eingereicht werden. Sie werden vom Verlag in die jeweils andere Sprache übersetzt.

Qualitätskriterien des Manuskripts

Präsentation und Didaktik: hohe sprachliche Qualität mit konzisen, präzisen Formulierungen; Aussagekraft (Eindeutigkeit, Übersichtlichkeit) der Illustrationen; Bezug zu den geforderten Weiterbildungsinhalten; Einbezug von medizinökonomischen Überlegungen.

Artikelstruktur
Länge des Manuskripts: max. 16000 Zeichen (mit Wortzwischenräumen), exkl. Illustrationen und Referenzen.

Titel:
konzise Beschreibung des Inhalts.

Autor(en):
Wenn der Artikel von einem Spitalarzt oder Theoretiker stammt, sollte beim Verfassen des Manuskripts ein praktizierender Kollege als Berater oder Mitautor hinzugezogen werden. Stammt der Artikel von einem praktizierenden Kollegen, sollte ein Spitalarzt angefragt werden. Die Autoren entscheiden über eine allfällige Koautorschaft oder Verdankung der beratenden Kollegen.

Quintessenz:
Zusammenstellung der wesentlichen Informationen in 3-5 möglichst direkt formulierten Sätzen («learning points»).

Einführung/Hintergrund:
allgemeine Bedeutung des Themas, Epidemiologie, kurze Zusammenfassung der Grundlageninformation (relevante Angaben über diagnostisches Prinzip, therapeutischen Mechanismus, pathophysiologische Mechanismen).

Hauptteil:
Aktualitäten, Entwicklungen, Neuerungen der letzten 3 Jahre. Für Informationen, die länger als 5 Jahre zurückliegen, soll auf eine Übersichtsarbeit hingewiesen werden.

Ausblick:
offene Fragen. Was muss getan werden, um diese konklusiv zu beantworten? Kritik; sich abzeichnende Lösungen; auch persönliche Spekulationen des Autors, wenn als solche deklariert.

Literatur:
max. 3-5 Referenzen, die sich auf die Schlüsselpublikationen der im Hauptteil besprochenen Themen beziehen: aktuelle Übersichtsartikel (nicht älter als 3 Jahre), eine entsprechende Website oder ein besonders instruktives Lehrbuchkapitel, die im Sinne einer vertieften Lektüre konsultiert werden können. Es besteht die Möglichkeit, zusätzliche Literaturhinweise auf der Website der Zeitschrift zu publizieren.

Abbildungen und Tabellen:
Die Abbildungen sollen didaktisch geschickt und die Tabellen übersichtlich gestaltet sein. Bei Graphiken und Flussdiagrammen ist eine Neugestaltung im Satz möglich.

Zu den Fortbildungsartikeln im SMF werden artikelbezogene MC-Fragen publiziert. Bitte beachten Sie dazu auch das separate Formular.

Fallmitteilungen
Das SMF hält für die Publikation von Fallbeobachtungen verschiedene Möglichkeiten offen: die Präsentation als Coup d’œil, Leserbrief oder – bei besonderem Fortbildungswert – unter der Rubrik Der besondere Fall.

Der besondere Fall:
Das SMF möchte auf der Basis nichtalltäglicher oder überraschender und bedeutsamer Beobachtungen (Einzelfälle, evtl. auch wiederholt auftretende Phänomene) Engramme setzen, den diagnostischen Scharfblick schulen, Assoziationen wecken usw. Umfang: max. 9000 Zeichen (mit Wortzwischenräumen); knapper, präziser Titel; max. 5 Literaturangaben. Aufbau: Fallschilderung; Untersuchungsresultate und Verlauf sollen in den Text eingebaut oder – ausnahmsweise – tabellarisch dargestellt werden. Im Anschluss an Fallschilderung und Diagnose folgt ein gezielter, knapper Kommentar (klinische, evtl. epidemiologische Bedeutung; evtl. spezielle Problematik; derzeitiger Stand des Wissens; neue Erkenntnisse; therapeutische Aspekte).

Coup d’œil:
Augenfälliges aus dem gesamten Bereich der Medizin: Bilder, Graphiken und Darstellungen von allgemeinem Interesse mit kurzem Begleittext. Umfang: max. 4300 Zeichen (mit Wortzwischenräumen).

Leserbrief: Das SMF unterstützt den Meinungsaustausch durch Leserbriefe – als Kommentar zu vorangegangenen Publikationen oder ohne besonderen Anlass. Umfang: max. 1800 Zeichen.

Weitere Rubriken
Editorials zu aktuellen Themen. Umfang: max. 4500 Zeichen.

Forschung.ch:
aktuelle Forschung in der Schweiz. Artikel auf Anfrage oder nach Rücksprache mit der Redaktion. Umfang: max. 9000 Zeichen.

Empfehlungen: Rubrik für offizielle Texte von medizinischen Fachgesellschaften oder deren Arbeitsgruppen. Umfang: max. 18000 Zeichen; max. 12 Referenzen.

Seite der Fachgesellschaften:
Rubrik für aktuelle medizinische Informationen der Fachgesellschaften, die allen Kollegen mitgeteilt werden sollen. Umfang: max. 9000 Zeichen. Die Rubrik ist nicht für die Standespolitik gedacht; politische Inhalte sollten bei der «Schweizerischen Ärztezeitung» (SÄZ) eingereicht werden. Jede Fachgesellschaft hat Anspruch auf eine Publikation pro Jahr. Ein Vermerk, dass die Artikel nicht unbedingt die Ansicht der Redaktion wiedergeben, wird auf der ersten Seite eingefügt. Die Texte unterstehen nicht dem inhaltlichen Reviewing der SMF-Redaktion, diese behält sich jedoch vor, nachträglich kontroverse Meinungen oder allenfalls ein Editorial zu veröffentlichen.

Irrungen und Wirrungen:
Beiträge zu kontradiktorischen Meinungen über althergebrachte, aber nie bewiesene Therapien sowie über Irrwege in der Medizin. Umfang: max. 18000 Zeichen; max. 10 Referenzen.

Nova:
Neuigkeiten in Diagnostik und Therapie. Artikel auf Anfrage.

Quiz: Diese Rubrik bietet anhand didaktisch interessanter Fälle die Möglichkeit zur eigenen Problemlösung an. Umfang: max. 9000 Zeichen; die Angabe von max. 2 Referenzen ist möglich, aber nicht zwingend. Jeder Beitrag erstreckt sich über zwei aufeinanderfolgende Hefte. Der erste Teil umfasst die Problemstellung und 2 MC-Fragen. Im zweiten Teil erscheinen die Auflösung sowie ein Kommentar, der in eine kurze Diskussion integriert sein soll.




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